Lehre

Universität Koblenz-Landau
Campus Landau
Institut für Sozialwissenschaften
Abteilung Politikwissenschaft

Das Verhältnis von Politik und Medien im europäischen Vergleich

Mittwochs, 14-16 Uhr, Thomas-Nast-Straße 44, Raum TN 021
Beginn: 22. Oktober 2008

Besondere Hinweise

Fehlstundenregelung

Qualifizierter bzw. benoteter Leistungsnachweis

Übersicht
1. Sitzung, 22. Oktober 2008: Einführung in das Thema
(Politiker und Journalisten sprechen über ihr gegenseitiges Verhältnis)

Nach welchen Regeln arbeiten Politiker und Journalisten und wie beschreiben Sie ihr gegenseitige Verhältnis?

Quellen

Aufgabe

Lesen Sie die fünf Interviews mit Politikern und Journalisten und stellen Sie für beide Gruppen jeweils 10 Regeln auf, die Sie in Ihrer jeweiligen Funktion gegenüber der anderen Gruppe beachten sollte. Belegen Sie alle Regeln mit Zitaten aus dem Text und der jeweiligen Seitenzahl!

2. Sitzung, 29. Oktober 2008: Die Welt als System – Die Welt als Konstruktion
(Grundzüge von Konstruktivismus und der Systemtheorie Niklas Luhmanns)

Der bedeutende Soziologe Niklas Luhmann hat in einem vielzitierten Satz festgehalten: „Was wir über unsere Gesellschaft, ja über die Welt, in der wir leben, wissen, wissen wir durch die Massenmedien“ (Luhmann 2004: 9). In der Sitzung soll darüber gesprochen werden, ob er recht hat und welche Konsequenzen dies für das Verstehen von Massenmedien und anderen sozialen Systemen wie der Politik hat.

Fragestellungen

Quellen

Aufgabe

Schauen Sie sich bitte zunächst beide Interview-Videos bei YouTube an und lesen anschließend das Einführungskapitel aus dem Buch "Die Realität der Massenmedien" von Niklas Luhmann. Erstellen Sie auf einem DIN A4-Blatt eine grafische Darstellung, mit der Sie anderen Menschen die Grundzüge von System und Umwelt erklären würden.

3. Sitzung, 5. November 2008: Logik der Medien I (Journalismus)
(Von Nachrichtenwerten und journalistischer Praxis)

Journalisten orientieren sich bei Ihrer Arbeit an den sogenannten Nachrichtenwerten. Die Friedensforscher Galtung und Ruge (1965) entwickelten ihre Kategorien ausgehend von der Berichterstattung über die Krisenherde zu ihrer Zeit. Aufbauend auf Ihrer Arbeit wurde die Nachrichtenwerttheorie immer weiter entwickelt. In der Sitzung stehen zwei Fragestellungen im Mittelpunkt.

Fragestellungen

Quellen

Aufgaben

1. Lesen Sie den Text von Staab (1998) und stellen Überlegungen an, inwieweit welche der identifizierten Nachrichtenwerte auch für Presse, Hörfunk und textorientierte Internetangebote zutreffen. Verschriftlichen Sie Ihre Überlegungen, so dass Sie darauf während der Sitzung zurückgreifen können.
2. Suchen Sie im Archiv der Tagesschau die 20:00-Uhr Sendung, die mit Datum in der folgenden Liste ihrem Namen zugeordnet ist. Schauen Sie sich diese Folge an und ordnen alle Beiträge aus der Sendung in die folgenden Kategorien in Form einer Strichliste ein.

3. Erarbeiten Sie in Ihrer Gruppe eine Kurzzusammenfassung in Form von Thesen für die entsprechenden Kapitel aus dem Buch von Weischenberg/Malik/Scholl (2006). Die Zusammenfassung sollte 30 Thesen nicht überschreiten und auf einem DIN A4-Blatt Platz finden. Letzteres sollte bis Dienstag Abend 18 Uhr als RTF oder PDF-Dokument vor der Sitzung per E-Mail an stollen@uni-landau.de geschickt werden, damit es hier veröffentlicht werden kann. Notieren Sie auf dem Blatt lediglich den Kapiteltitel sowie die Thesen und belegen Sie jede These mit den entsprechenden Seitenzahlen in Klammern hinter jeder These. Bsp.: "Journalisten greifen bei ihrer Arbeit gerne auf andere Medien - insbesondere sogenannte Leitmedien - zurück (645, 917)."

4. Sitzung, 12. November 2008: Logik der Medien II (Medienökonomie)
(Medienökonomie – Wer lenkt Worte und Bilder?)

Fragestellungen

Quellen

Aufgaben

1. Lesen Sie die Basistexte von Röper.
2. Erarbeiten Sie in Ihrer Gruppe eine Kurzzusammenfassung in Form von Thesen für die entsprechenden Reichweiten deutscher Medien. Welche Angebote sind erfolgreich? Welche Angebote sind in der jungen (14-29), mittleren (30-49) und älteren (50 und älter) Altersgruppe erfolgreich? Wie hat sich die Mediennutzung in den letzten Jahren entwickelt?

Die Zusammenfassung sollte 30 Thesen nicht überschreiten und auf einem DIN A4-Blatt Platz finden, das bis Dienstag Abend 18 Uhr als RTF oder PDF-Dokument vor der Sitzung per E-Mail an stollen@uni-landau.de geschickt wird.

FIlm aus der Sitzung

Weber, Jürgen/Brüggemann, Katrin (2006) : Meinungsbildung [Elektronische Ressource] / Drehbuch: Jürgen Weber. Red. und Prod.-Ltg.: Katrin Brüggemann. - Konstanz : didactmedia, 2006. - 1 DVD-ROM (21 Min.) : farb., PAL ; 12 cm, in Behältnis 19 x 14 x 2 cm; (ger)
ISBN 3-936244-92-8 (Standortnummer BLB Karlsruhe: 108 V 343)

5. Sitzung, 19. November 2008: Logik der Medien II (Medienökonomie)
(Medienökonomie – Wer lenkt Worte und Bilder?)

Aufgabe

Aufgrund der geringen Teilnahme an der Sitzung vom 12. November bleibt das Thema und die Aufgaben der 4. Sitzung erhalten. Für die Arbeitsgruppen gibt es dementsprechend keine neue Aufgabenstellung. Die Thesenpapiere vom letzten Mal müssen in der Sitzung vom 19. November von den Autoren(teams) vorgestellt werden.

6. Sitzung, 26. November 2008: Logik der Medien III (Mediensystem)
(Mediensysteme in Westeuropa – Organisation und Kultur)

Fragestellungen

Quellen

Aufgabe

1. Lesen Sie den Text von Tenscher und notieren Sie sich entsprechende Merkmale mit denen einzelne Länder unterschieden werden können.
2. Arbeitsgruppen: Zusammenfassung der Texte von

Form wie gewohnt: max. 30 Thesen auf max. 1 DIN A4-Seite.

7. Sitzung, 3. Dezember 2008: Logik der Politik I (policy)
(Der Nachrichtenwert politischer Inhalte: Reformen und das liebe Gemeinwohl)

Fragestellungen

Quellen

Aufgabe

8. Sitzung, 10. Dezember 2008: Logik  der Politik II (polity) + Logik der Politik III (politics)
(Politische Systeme als Rahmen: Parteien und andere Akteure + Politische Kulturen als Norm: Ungeschriebene Gesetze und Machtspiele)

Aufgabe

9. Sitzung, 17. Dezember 2008: Der Fall Deutschland I
(Erfolgreicher Wahlkampf nur mit Bild, BamS und Glotze?)

Referatsgruppe

Karin Behrendt, Ina-Mara Dahmen, Katja Dippold, Sarah Maria Gorski, Falk Reimer, Rilana Reinkensmeier, Anne-Kathrin Xylander

Quellen: wissenschaftliche Wahlkampfstudien

10. Sitzung, 7. Januar 2008: Der Fall Deutschland II
(Zwischen Routine und Skandal: Lobbyismus und Hintergrundgespräche)

Referatsgruppe

Vanessa Christ, Sabrina Frasch, Benjamin Glump, Marian Schellenberger

Quellen: wissenschaftliche Kampagnenanalysen

11. Sitzung, 14. Januar 2008: Der Fall Österreich
(Wahlkampf gegen die Krone? – Die aktuelle Parlamentswahl in Österreich)

Referatsgruppe

Markus Bauer, Sascha Dechert, Christian Hayer, Carsten Pommer, Christian Käfer, Christian Kopp, Lisa Reiner

Aufgabe

Schauen Sie sich die Dokumentation über die österreichische Kronenzeitung sowie den Beitrag der Deutschen Welle über die Rolle der Zeitung im letzten Nationalratswahlkampf an.

Dank Herrn Peiser können wir nun alle über den Loriot-Sketch lachen:

Quellen: Handbücher, Medienberichte

12. Sitzung, 21. Januar 2008: Der Fall Großbritannien
(New Labour dank Murdoch? – Tony Blairs Weg ab durch die neue Mitte)

Referatsgruppe

Simon Bangert, Marea Büchler, Matthias Gallei, Philipp Peiser, Patrick Weiß

Quellen: Handbücher, Medienberichte

13. Sitzung, 28. Januar 2008: Der Fall Niederlande
(Ende der Kuschelwahlkämpfe durch Pims Populismus?)

Referatsgruppe

Tobias Dressler, Sebastian Jung, Julia Kaufmann, Jessica Maué, Jürgen Neuner, Sandra Schüpferling

Quellen: Handbücher, Medienberichte

14. Sitzung, 4. Februar 2008: Der Fall Italien
(Mit Medienmacht ins Amt: Berlusconi und seine Forza Italia)

Referatsgruppe

Alexander Berditsch, Sandra Dürk, Katrin Gellweiler, Benjamin Looser, Tanja Neukirchen, Stephan Omlor, Carina Pfeil

Quellen: Handbücher, Medienberichte

15. Sitzung, 11. Februar 2008: Die Medialisierungsthese
(Wer gewinnt: Politiker oder Journalisten?)

Quellen

Aktualitätsberichte

Dienstag, 4. November 2008

-Namen der Referenten fehlen-

Dienstag, 11. November 2008

Katharina Gräber, Pascal Lorenz, Victoria Steinhauer

Dienstag, 18. November 2008

Dienstag, 25. November 2008

Dienstag, 2. Dezember 2008

Dienstag, 9. Dezember 2008

Dienstag, 16. Dezember 2008

Quellen im Radio

Quellen im Fernsehen

Gestaltung des Aktualitätsberichtes

Software für Podcast (Freeware)

Hinweise zu den Länderreferaten

Aufbau und Umfang von Präsentation und Thesenpapier

 

Präsentation

Thesenpapier

 

 

 

1. Allgemeine Einführung

5 Minuten (ca. 3 Folien)

1 Seite

2. Politisches System

15 Minuten (ca. 6 Folien)

1 Seite

3. Mediensystem

15 Minuten (ca. 6 Folien)

1 Seite

4. Routine- und Wahlkampfkommunikation

20 Minuten (ca. 10 Folien)

2 Seiten

5. Vorstellung und Bewertung der Quellen (1.-4.)

5 Minuten (ca. 3 Folien)

1 Seite

6. Diskussion

20 Minuten (ca. 1 Folie)

 

 

 

 

gesamt

80 Minuten (max. 30 Folien)

6 Seiten

Inhaltliche Schwerpunkte

Grundfrage: Welche Informationen helfen beim Verständnis über das Verhältnis zwischen Politik (Regierung/Parteien/Politiker) und Medien (Unternehmen/Redaktionen/Journalisten) im entsprechenden Land?

1. Einführung

2. Politisches System (nur: D1, A, GB, NL, I)

3. Mediensystem (nur: D2, A, GB, NL, I)

4. Routine- und Wahlkampfkommunikation

5. Vorstellung und Bewertung der Quellen (1.-4.)

6. Diskussion